Wir sagen dir, wo deine Daten liegen.
Auch wenn die Antwort unbequem ist.
Ein Versprechen ist so viel wert wie der Weg, es zu brechen. Diese Seite zeigt beides: den Weg und warum es ihn bei cose nicht geben wird.
Was heute schon gilt
cose läuft auf deiner eigenen Maschine. Die getrennten Bereiche und die Zusammenarbeit zwischen ihnen sind gerade im Bau — auf dieser Seite steht bei jedem Abschnitt, wovon die Rede ist.
Wenn du cose von deinem Arbeitgeber bekommst
Dann liegt dein Arbeitsrhythmus auf den Servern deines Arbeitgebers.
Wer cose nur bei der Arbeit nutzt, ist im Bereich seines Arbeitgebers zu Hause. Dort liegen dann deine Impulse, deine Rangfolge, deine Vertagungen und dein Arbeitsrhythmus — technisch einsehbar.
Ein cose, das dein Arbeitgeber betreibt, bekommt deshalb gar keinen privaten Bereich. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern damit dort niemand Privates ablegt in dem Glauben, es sei geschützt: Ein halb privater Bereich auf fremder Infrastruktur ist die gefährlichere Variante.
Wer sein Leben davon trennen will, braucht einen eigenen Bereich — dann sieht der Arbeitgeber weiterhin nur seinen Teil. Und wer das erst später einrichtet, sollte wissen: die bis dahin gelernte Reihenfolge bleibt beim Arbeitgeber und zieht nicht mit um. Zu Hause fängst du damit von vorn an.
Was dagegen nie gilt: Niemand muss ein privates Konto anlegen, um cose bei der Arbeit nutzen zu können. Wer abends nichts damit zu tun haben will, muss das nicht.
Ein Bereich, der für sich steht
Eine Grenze im Fundament, kein Häkchen in einer Oberfläche.
In der Architektur heißt er Realm. Gemeint ist eine harte Grenze um Daten: dein privater Bereich, der Bereich deines Arbeitgebers, der deines eigenen Unternehmens. Kein Filter, keine Einstellung, kein Häkchen — eine Trennung, die nicht davon abhängt, dass jemand sie beim Programmieren bedenkt.
Jeder Bereich bekommt seine eigene Datenbank. Nicht eine gemeinsame Tabelle mit einer Spalte, die sagt, wem eine Zeile gehört — denn eine solche Trennung ist immer nur so stark wie die schwächste Abfrage, die sie vergisst.
Und die Regel, an der alles hängt: Ein Bereich ist immer ein fremdes System — auch wenn er zufällig auf demselben Server liegt wie ein anderer. Ein Weg hinein und hinaus, für alle gleich.
Deine Heimat — der eine Ort, an dem du zu Hause bist
Getrennte Bereiche, eine Liste — und die Kombination sieht nur einer.
Jeder Mensch hat genau eine Heimat: den einen Bereich, in dem seine Impulse, seine Zuordnungen und seine Reihenfolge liegen. Dort fällt die Entscheidung darüber, was dich wann erreicht — und nirgendwo sonst.
Diese Heimat ist nicht zwingend privat. Wer einen eigenen Server betreibt, ist dort zu Hause. Wer cose nur bei der Arbeit nutzt, im Bereich des Arbeitgebers — mit den Folgen aus Abschnitt 01.
Der Nutzen daraus ist der eigentliche Punkt: Deine Arbeit für den Arbeitgeber, dein eigenes Unternehmen und dein Privatleben stehen in einer Liste, obwohl die Daten in getrennten Bereichen bleiben. Diese Zusammenstellung entsteht in deiner Heimat, wird nirgendwo anders abgelegt — und sieht niemand außer dir.
Zusammenarbeiten, ohne alles herzugeben
Endet das Arbeitsverhältnis, ist nichts zu löschen — es wurde nie etwas kopiert.
In der Architektur heißt das Föderation. Gemeint ist: Zwei Bereiche arbeiten zusammen, indem sie miteinander reden — nicht, indem einer in den anderen hineingreift.
Fachdaten bleiben bei dem Bereich, dem sie gehören. Deine Heimat hält keine fremden Fachdaten, sondern deine eigenen Impulse und eine Sicht, die kommt und geht. Endet ein Auftrag oder ein Arbeitsverhältnis, erlischt der Zugriff sofort.
Umgekehrt gilt dasselbe: Braucht ein Vorgang bei deinem Arbeitgeber deine Aufmerksamkeit, meldet dessen Bereich die Sachlage — er bestimmt nicht, wann du sie siehst und was sie dir wert ist. Diese Entscheidung bleibt bei dir.
Gehostet oder selbst betrieben — dasselbe Produkt
Der Wechsel von gehostet zu selbst betrieben ändert nichts. Nicht wegen einer guten Exportfunktion — sondern weil es technisch nie einen Unterschied gab.
Organisationen, die cose nicht selbst betreiben können, bekommen ihren Bereich von uns betrieben. Das ist eine Erweiterung, kein Rückschritt — und sie hängt an einer einzigen Regel: Es gibt keine Abkürzung für gehostete Kunden.
Ein Weg hinein, eine Datenbank je Bereich, kein Code-Pfad, den es nur beim Hosting gibt. Ein gehosteter Bereich spricht von Anfang an als fremdes System — auch mit dem Bereich von nebenan auf derselben Maschine.
Adressen bleiben gültig, Abläufe gleich, Verbindungen bestehen. Umziehen heißt umziehen, nicht neu anfangen. Das ist die Fassung von „du kannst gehen", die man nachprüfen kann.
Was heute gilt
Heute steht die Maschine bei dir. Das ist die stärkste Form von Datenhoheit, die es gibt.
cose betreibst du heute selbst: per Docker Compose auf deinem Server oder als Desktop-App auf deinem Rechner. Einen gehosteten Bereich gibt es noch nicht — wer cose heute nutzt, hat die Maschine, auf der es läuft, selbst in der Hand.
Der Server ist dabei die fachliche Wahrheit. Web, Desktop und Mobile sind Oberflächen auf demselben Zustand, nicht drei Kopien, die auseinanderlaufen.
Getrennte Bereiche und die Zusammenarbeit zwischen ihnen kommen obendrauf — sie sind gerade im Bau. Was du heute Abend starten kannst, steht in diesem Abschnitt.
Was du dafür in Kauf nimmst
Getrennte Bereiche haben einen Preis. Er wird nicht in Euro bezahlt.
Wer nur die Vorteile aufzählt, verkauft dir die Rechnung nicht mit. Hier ist sie.
Nicht in derselben Sekunde
Über Bereichsgrenzen hinweg gleicht sich der Zustand an, statt gleichzeitig zu sein. Eine Meldung von drüben kann Sekunden brauchen.
Mehr Maschine
Eine Datenbank je Bereich heißt beim Selbstbetreiben: mehrere Datenbanken statt einer. Ein Update ist mehr Arbeit als ein Klick — dafür gibt es keine Zeile, in der fremde Daten neben deinen liegen.
Der Rhythmus zieht nicht mit
Wer die Heimat wechselt, nimmt seine gelernte Reihenfolge nicht mit. Die Alternative wäre ein Export, über den man sich vor Gericht streitet.
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Sieh dir morgen früh an, was oben steht.
Ein Abend zum Aufsetzen, ein Morgen zum Urteilen. Drei Monate laufen vollständig und ohne Zahlungsdaten; danach 9,99 € im Monat oder 2.500 € im Jahr.
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